Mädchen - Landkreis Stade

Schule in den USA- der Unterricht

Hallo ihr Lieben,
in diesem Artikel schreibe ich etwas mehr über die Schule in den USA. Das Amerikanische und das deutsche Schulsystem sind wirklich sehr unterschiedlich. Selbst innerhalb der verschiedenen Schuldistrikte in den USA gibt es große Unterschiede. Durch den Gastfamilienwechsel musste ich ja auch meine Schule wechseln und habe dadurch die Erfahrung gemacht zu verschiedenen High Schools zu gehen.

Auf einer High School sind alle Schüler von der neunten bis zur zwölften Klasse. 
Die Schüler der Neunten Klasse werden als Freshmen, die der zehnten Sophomores, die der elften Juniors und die der zwölften Seniors genannt.

Schüler haben meistens sechs verschiedene Fächer, die sie wählen müssen. Darunter gibt es Sprachen, Naturwissenschaften, künstlerische Fächer, Sportarten oder auch Fächer wie Fotografie, Computer art oder Schülervertretung. Um seinen Abschluss, das Diploma, zu bekommen sind einige Fächer Voraussetzung. In Kalifornien zum Beispiel muss man US- History und Englisch als Fach wählen jedoch auch andere Sachen. 
An meiner ersten High School hatte ich jeden Tag alle sechs Fächer. 
Meine neue High School hat einen etwas komplizierteren Stundenplan. Normalerweise habe ich montags alle Fächer, dienstags die ersten drei Fächer und mittwochs die letzten drei Fächer. 
An jedem Schultag gibt es eine 30 minütige Mittagspause. An meiner alten Schule gab es davor 30 Minuten lang ein Fach, dass „Advisory“ heißt, bei dem man nur teilnehmen musste, wenn man eine schlechtere Note als ein C hat oder etwas anderes nachzuarbeiten hat. Meistens macht man dort nur Hausaufgaben. An der neuen Schule heißt das Fach „ELP“ für „Extended Learn Period“. Allerdings muss jeder Schüler teilnehmen und die „ELP“ wechselt regelmäßig, sodass man jedes Fach hat.

Das Benotungssystem, was in Deutschland von eins bis sechs ist, geht in den USA von A bis F. A ist das Beste, was man bekommen kann, F das Schlechteste.

Die Test sind oft sehr einfach, weil man nur die richtige Lösung ankreuzen muss auf dem Level, dass die meisten Austauschschüler nehmen. Dieses nennt man College Prep. Solange man seine Hausaufgaben einreicht und gute Test schreibt, ist es einfach gute Noten zu bekommen.

Wenn man sich etwas mehr fordern möchte, wählt man AP- Klassen, was ich zu Anfang auch gemacht habe. Diese haben ein höheres Level und kann man hier mit dem Unterricht auf einem Gymnasium vergleichen. Es ist jedoch sehr viel mehr Arbeit als das niedrigere Level, weil es sogar für die einheimischen Amerikaner schwer ist.

Viele Menschen hier werden zur Schule gefahren oder einige kommen mit dem Bus. Laufen ist eher ungewöhnlich aber manche Leute machen es. Fahrräder werden nicht benutzt, um zur Schule zu kommen.

Jede Schule hat verschiedene Vertrauenslehrer, so genannte „Counselors“, die ebenfalls für den Stundenplan der Schüler zuständing sind. Es wird nach Nachnamen geordnet, wer zu welchem „Counselor“ geht.

Ein weiterer Unterschied ist, dass bei einigen Lehrern viel mehr am Computer im Unterricht gearbeitet wird, als in Deutschland und sich die Schülern und Eltern die Noten Online angucken können.

Generell werden die Eltern mehr über ihre Kinder informiert, als an Deutschen Schulen. Die Sommerferien sind an vielen Schulen in Amerika drei Monate lang. Dafür sind andere Ferien nur sehr kurz.

Meine neue Schule hat etwas mehr „europäische“ Ferien. Dort sind die Sommerferien zwar nur sechs Wochen lang, aber andere Ferien sind dafür viel länger. Diese Verteilung der Ferien ist in den USA jedoch eher untypisch.

Auslandsjahr_infobox1

Auslandsjahr - Wie geht das? Tipps von Ronja

Habt ihr schon mal überlegt ein Jahr oder ein Semster im Ausland zu verbringen? 
Der allererste Schritt dabei ist die Bewerbung. Leider ist sehr viel Papierkram nötig, bevor es dann endlich losgeht. Hier möchte ich euch etwas über den Bewerbungsprozess erzählen.

Auslandsjahr - Wie geht das? Tipps von Ronja

Habt ihr schon mal überlegt ein Jahr oder ein Semster im Ausland zu verbringen? 
Der allererste Schritt dabei ist die Bewerbung. Leider ist sehr viel Papierkram nötig, bevor es dann endlich losgeht. Hier möchte ich euch etwas über den Bewerbungsprozess erzählen.

Am einfachsten ist es, einen Austausch über eine Organisation zu machen.
Dies hat vielerlei Gründe: einerseits hat die Organisation meist viel Erfahrung mit der Vorbereitung eines Austauschs und bietet unter anderem auch Vorbereitungsseminare und Touren vor und während des Auslandsaufenthaltes an. Dies ist hilfreich dadurch, dass man schnell andere Leute kennenlernt, die in der gleichen Situation sind, wie man selber und mit denen man die ganze Zeit über Kontakt halten kann. Eine Organisation hat außerdem immer Betreuer und Betreuerinnen, die in der Nähe der Austauschschülerin wohnen und die Veranstaltungen für alle Austauschschül*innen der Region organisieren und Ansprechpartner bei Fragen und Problemen sind. Als erstes sucht man sich am besten also die Organisation aus, mit der man den Austausch machen möchte und bewirbt sich entweder schriftlich oder online. Es gibt mehrere Anbieter, schaut euch selbst mal im Netz um.

Normalerweise wird man danach auf ein Bewerbungsgespräch in dem nächsten Büro der Organisation eingeladen.
Bei mir wurden die Austauschschüler*innen in einen anderen Rum gebracht und ein paar Betreuer haben den Eltern dann versicherungstechnische und finanzielle Informationen gegeben.

Den Austauschschüler*innen wurden dann in einer größeren Gruppe Fragen gestellt, wie zum Beispiel wo man hin möchte und warum. Was man in bestimmten Situationen des Austauschs machen würde, also zum Beispiel beim Streit mit der Gastschwester, bei Heimweh oder anderem. 
Das ganze fand auf Englisch statt.
Zwischendurch wurde dann immer ein einzelner zum Einzelinterview herausgenommen, und man musste wieder Fragen beantworten, wie z.B. welche Hobbys man hat, was man in dem anderen Land gerne ausprobieren würde etc.. Zum Schluss sollte jedee und jeder seiner zukünftigen Gastfamilie noch einen Brief schreiben.

Ein paar Wochen später hat sich meine Organisation bei mir gemeldet und mir die Zusage für den Auslandsaufenthalt gegeben. 

Daraufhin musste ich die detailliertere Bewerbung fertig stellen mit Bildern, Zeugnissen, Empfehlungsschreiben meiner Lehrer*innen, dem Arztzeugnis, Schilderung meines Alltags, meiner Hobbys, meiner Stärken und Schwächen usw.. 
Zudem muss man noch sein Visum beantragen, dazu aber in einem anderen Text mehr.. 

Hat man seine Bewerbungsunterlagen fertig, sucht die Organisation nach der passenden Gastfamilie und einer Schule für die/den Austauschschüler*in.
Dies kann Wochen, aber auch Monate dauern..
Sobald alles endgültig ist, wird man von der Austauschorganisation benachrichtigt und kann Kontakt zu seiner Gastfamilie aufnehmen. 

Ich hoffe ihr könnt euch jetzt etwas besser vorstellen, wie so ein Bewerbungsprozess abläuft.

Ronja

Auslandsjahr_infobox2

Finanzieller Zuschuss für den High School Aufenthalt in die USA

Wer sich schon einmal mit dem Thema eines Auslandaufenthaltes in die USA beschäftigt hat, wird festgestellt haben, dass es relativ kostspielig ist, so etwas zu machen.

Finanzieller Zuschuss für den High School Aufenthalt in die USA

Wer sich schon einmal mit dem Thema eines Auslandaufenthaltes in die USA beschäftigt hat, wird festgestellt haben, dass es relativ kostspielig ist, so etwas zu machen.


Um so etwas trotzdem zu ermöglichen, selbst wenn die Eltern die Kosten nicht ganz alleine tragen können gibt es ein sogenanntes Schüler- Bafög, welches man beantragen kann.
Laut dem Deutschen Fachverband High School (DFH) beträgt die Förderung maximal 504 Euro pro Monat sowie ein Reisekostenzuschuss von 1000 Euro.
Wenn ihr mehr Informationen dazu haben möchtet, könnt ihr beim DFH ein kostenloses Infoblatt anfordern (Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Auf der Website, könnt ihr euch auch über die Unterstützungsmöglichkeiten für andere Länder informieren.
Der Verband, welcher ein Zusammenschluss von zwölf Austauschorganisationen ist, verbigt jährlich zwölf Vollstipendien im Gesamtwert von 120 000 Euro.

Dafür könnt ihr euch ab Mitte Mai 2017 bewerben.
Website: www.dfh.org/de/bafoeg.html

1000 Zeichen verbleibend
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.