Mädchen - Landkreis Stade

Ronjas Aufenthalt in Kalifornien

Am ersten August bin ich von dem Camp aus zu meiner Gastfamilie geflogen.
Um Mitternacht sind wir mit Bussen zu den jeweiligen Flughäfen gefahren, von denen wir zu unseren Gastfamilien geflogen sind.
Mein Flugzeug ist von Newark, New Jersey, aus nach San Francisco geflogen. 

Als wir circa um halb 2 Uhr morgens an dem relativ kleinen Flughafen angekommen sind, mussten wir unsere Koffer zunächst einchecken.

Mit mir zusammen ist noch ein anderer Austauschschüler nach San Francisco geflogen. Uns wurde gesagt, dass wir am Flughafen Mitarbeiter von unserer Austauschorganisation sehen sollten. Zunächst war aber weit und breit keiner zu sehen. Zudem sollte unser Flieger erst um acht Uhr morgens losfliegen und es war ja erst halb zwei. Deshalb war noch kein Mitarbeiter an dem Check-In Schalter und wir mussten warten. 

Ich war total übermüdet, weil ich seit sechs Uhr morgens auf war und generell 10 Tage lang immer sehr wenig Schlaf bekommen habe. 
An dem Check-In Schalter hieß es, dass wir ab sechs Uhr morgens einchecken könnten. 
Weit und breit gab es keine Möglichkeit sich hin zu setzen oder sich etwas zu essen oder zu trinken zu kaufen, weil alles geschlossen war. 
Da ich mich endlich ausruhen wollte und das Einchecken hinter mir haben wollte, bin ich zu Mitarbeitern an den anderen Schaltern gegangen und habe sie gefragt, ob sie mir helfen könnten. Diese sagten aber, dass das nicht ginge, weil sie für eine andere Airline zuständig seien. Durch all die Umstände ist meine Laune immer schlechter geworden.

Später sah ich endlich zwei Mitarbeiter meiner Austauschorganisation, die dann anderen Austauschschülern versucht haben zu helfen aber total im Stress waren.

Mir war auf einmal schwindelig und ich habe angefangen zu zittern, wahrscheinlich, weil ich so übermüdet war. 
Zudem war ich total aufgeregt und etwas ängstlich, weil ich ja nicht genau wusste, was mich in San Diego erwarten würde. 
Man hat so viele Gedanken in seinem Kopf wenn man davor ist, seine Gastfamilie zu treffen: ,,Was ist, wenn sie mich nicht mögen? Was, wenn ich mich nicht wohl fühlen sollte?" 
Zudem war ich traurig, meine Freunde aus dem Camp verlassen zu müssen, weil ich die meisten mit Sicherheit nie wieder sehen würde. 
Noch einmal musste man alles Vertraute hinter sich lassen und alles ist wieder neu und fremd.

Zu wenig Schlaf zu haben, machte diese Gefühle nicht gerade besser. Aber da muss man als Austauschschüler auch mal durch.

Der Junge, der mit mir nach San Francisco fliegen sollte, hat einen Mitarbeiter der Organisation geholt und dieser uns geholfen das Gepäck einzuchecken. 
Darauf konnten der Junge und ich durch die Sicherheitskontrollen gehen und glücklicherweise trafen wir auf ein paar andere Austauschschüler dahinter. 
Darunter einer Freundin von mir aus der Schweiz. Zusammen haben wir auf unsere Flüge gewartet und dann hieß es noch einmal ,,Tschüss" sagen.

Im Flugzeug angekommen, schlief ich sofort ein, nachdem ich auf meinem Sitzt saß. 
Ich habe nicht einmal die Sicherheitsvorkehrungen mitbekommen.
Als ich wieder aufgewacht bin, habe ich aus dem Fenster geguckt und es war echt toll, die verschiedenen Landschaften des Landes zu sehen.

In San Francisco angekommen, wartete ich auf meinen Anschlussflug. Dieser sollte circa eine Stunde später gehen, also war es kein langer Aufenthalt.

Dann ging es endlich nach San Diego!
Der Flug dauerte nur circa eineinhalb Stunden und ich redete fast die ganze Zeit lang mit meinem Sitznachbarn.

Dann war es soweit! 
Nachdem ich aus dem Flugzeug stieg und meinen Koffer vom Gepäckband geholt habe, traf ich endlich meine Gastfamilie und meine Koordinatorin, 
die mich in San Diego bei der Gastfamilie platziert hatte. Ich war sehr erleichtert, endlich angekommen zu sein und meine Gastfamilie und Kalifornien kennen zu lernen.

Ronja

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Auslandsjahr - Wie geht das? Tipps von Ronja

Habt ihr schon mal überlegt ein Jahr oder ein Semster im Ausland zu verbringen? 
Der allererste Schritt dabei ist die Bewerbung. Leider ist sehr viel Papierkram nötig, bevor es dann endlich losgeht. Hier möchte ich euch etwas über den Bewerbungsprozess erzählen.

Auslandsjahr - Wie geht das? Tipps von Ronja

Habt ihr schon mal überlegt ein Jahr oder ein Semster im Ausland zu verbringen? 
Der allererste Schritt dabei ist die Bewerbung. Leider ist sehr viel Papierkram nötig, bevor es dann endlich losgeht. Hier möchte ich euch etwas über den Bewerbungsprozess erzählen.

Am einfachsten ist es, einen Austausch über eine Organisation zu machen.
Dies hat vielerlei Gründe: einerseits hat die Organisation meist viel Erfahrung mit der Vorbereitung eines Austauschs und bietet unter anderem auch Vorbereitungsseminare und Touren vor und während des Auslandsaufenthaltes an. Dies ist hilfreich dadurch, dass man schnell andere Leute kennenlernt, die in der gleichen Situation sind, wie man selber und mit denen man die ganze Zeit über Kontakt halten kann. Eine Organisation hat außerdem immer Betreuer und Betreuerinnen, die in der Nähe der Austauschschülerin wohnen und die Veranstaltungen für alle Austauschschül*innen der Region organisieren und Ansprechpartner bei Fragen und Problemen sind. Als erstes sucht man sich am besten also die Organisation aus, mit der man den Austausch machen möchte und bewirbt sich entweder schriftlich oder online. Es gibt mehrere Anbieter, schaut euch selbst mal im Netz um.

Normalerweise wird man danach auf ein Bewerbungsgespräch in dem nächsten Büro der Organisation eingeladen.
Bei mir wurden die Austauschschüler*innen in einen anderen Rum gebracht und ein paar Betreuer haben den Eltern dann versicherungstechnische und finanzielle Informationen gegeben.

Den Austauschschüler*innen wurden dann in einer größeren Gruppe Fragen gestellt, wie zum Beispiel wo man hin möchte und warum. Was man in bestimmten Situationen des Austauschs machen würde, also zum Beispiel beim Streit mit der Gastschwester, bei Heimweh oder anderem. 
Das ganze fand auf Englisch statt.
Zwischendurch wurde dann immer ein einzelner zum Einzelinterview herausgenommen, und man musste wieder Fragen beantworten, wie z.B. welche Hobbys man hat, was man in dem anderen Land gerne ausprobieren würde etc.. Zum Schluss sollte jedee und jeder seiner zukünftigen Gastfamilie noch einen Brief schreiben.

Ein paar Wochen später hat sich meine Organisation bei mir gemeldet und mir die Zusage für den Auslandsaufenthalt gegeben. 

Daraufhin musste ich die detailliertere Bewerbung fertig stellen mit Bildern, Zeugnissen, Empfehlungsschreiben meiner Lehrer*innen, dem Arztzeugnis, Schilderung meines Alltags, meiner Hobbys, meiner Stärken und Schwächen usw.. 
Zudem muss man noch sein Visum beantragen, dazu aber in einem anderen Text mehr.. 

Hat man seine Bewerbungsunterlagen fertig, sucht die Organisation nach der passenden Gastfamilie und einer Schule für die/den Austauschschüler*in.
Dies kann Wochen, aber auch Monate dauern..
Sobald alles endgültig ist, wird man von der Austauschorganisation benachrichtigt und kann Kontakt zu seiner Gastfamilie aufnehmen. 

Ich hoffe ihr könnt euch jetzt etwas besser vorstellen, wie so ein Bewerbungsprozess abläuft.

Ronja

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Finanzieller Zuschuss für den High School Aufenthalt in die USA

Wer sich schon einmal mit dem Thema eines Auslandaufenthaltes in die USA beschäftigt hat, wird festgestellt haben, dass es relativ kostspielig ist, so etwas zu machen.

Finanzieller Zuschuss für den High School Aufenthalt in die USA

Wer sich schon einmal mit dem Thema eines Auslandaufenthaltes in die USA beschäftigt hat, wird festgestellt haben, dass es relativ kostspielig ist, so etwas zu machen.


Um so etwas trotzdem zu ermöglichen, selbst wenn die Eltern die Kosten nicht ganz alleine tragen können gibt es ein sogenanntes Schüler- Bafög, welches man beantragen kann.
Laut dem Deutschen Fachverband High School (DFH) beträgt die Förderung maximal 504 Euro pro Monat sowie ein Reisekostenzuschuss von 1000 Euro.
Wenn ihr mehr Informationen dazu haben möchtet, könnt ihr beim DFH ein kostenloses Infoblatt anfordern (Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Auf der Website, könnt ihr euch auch über die Unterstützungsmöglichkeiten für andere Länder informieren.
Der Verband, welcher ein Zusammenschluss von zwölf Austauschorganisationen ist, verbigt jährlich zwölf Vollstipendien im Gesamtwert von 120 000 Euro.

Dafür könnt ihr euch ab Mitte Mai 2017 bewerben.
Website: www.dfh.org/de/bafoeg.html

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