Mädchen - Landkreis Stade

Tagesablauf im Camp

Morgens bin ich normalerweise um sieben Uhr aufgestanden. Nachdem ich mich fertig gemacht habe, bin ich mit meiner „Roommate“ zum Frühstück gegangen, wo wir uns immer mit Freunden getroffen haben.

Es gab jeden Tag ein riesiges Buffet mit Waffeln, French Toast, Pancakes, Oatmeal, Toast, Bacon, Rührei, Cornflakes, Obst, Joghurt und manchmal sogar Breakfast Burritos oder Omletts. Außerdem gab es Tees, Cafe, Milch, Kakao, Säfte und Softgetränke zu trinken. 

Nachdem wir gefrühstückt haben, sind wir entweder zurück in unser Zimmer gegangen oder haben uns Getränke gekauft bzw. unsere Wasserflaschen aufgefüllt oder uns mit Freunden getroffen. 

Um 9:00 Uhr hat dann der Unterricht angefangen und wir mussten in unserem „Homeroom“ also unserem Klassenraum sein. Dort hatten wir unseren „Homeroom Teacher“ also Klassenlehrer bis 10:20 Uhr. Meistens haben wir über Ausflüge oder Events während des Camps gesprochen oder über Erwartungen, die wir an unser Auslandsjahr haben oder die die Gastfamilien an uns haben könnten. Darauf mussten wir zu einem anderen Raum für „English“ gehen. Dort haben wir Konversationen geübt. 

Von 11:30 Uhr bis 12:00 Uhr war Mittagspause, in der wir uns mit Freunden treffen oder den Campus erkunden konnten. Außerdem gab es einen Shop in dem man Souvenirs und Süßigkeiten kaufen konnte. Es gab einen Raum in dem man Billard spielen konnte und draußen konnte man Basketball, Tennis, Football, Fußball oder Tischtennis spielen. Ich und ein paar Freunde sind manchmal auch auf dem Sportplatz joggen gegangen.

Um 12:00 Uhr gab es dann Mittagessen. Ebenfalls ein riesiges Buffet mit Burgern, Pommes, einer Salatbar, Pasta, Gemüse, Fleischgerichte und Wraps, die man sich individuell belegen lassen konnte. Außerdem gab es eine Menge Desserts: von Eis, Keksen, Joghurt und Früchten bis hin zu Kuchen. 
Das Essen war echt fantastisch!

Um 13:30 Uhr hatten wir dann „Life in America“, wo wir dann über Regeln und das Leben in den USA gelernt haben. Darauf hatten wir das Fach „Cultural Insight“, bei dem wir über Traditionen in den USA gelernt haben. Wir sollten aber auch über die Traditionen in unseren Heimatländern reden.

Um 15:30 fingen dann die Aktivitäten an. Wir mussten uns jeden Tag für drei eintragen. Man konnte verschiedene Sportarten ausprobieren, Spaziergänge machen, Karaoke oder Gesellschaftsspiele spielen… 

Ab 17:30 Uhr, nach den ersten zwei Aktivitäten, gab es dann Abendessen, welches so ähnlich war wie das Mittagsessen manchmal gab es jedoch etwas andere Gerichte.

Um 19:00 Uhr fing dann die letzte Aktivität an.

Eine Stunde später startete das Abendprogramm, welches immer variierte: Wir hatten eine „Movie Night“, ein Volleyball Turnier, eine Baseball game und noch einiges mehr…

Das Abendprogramm war um 22:00 Uhr vorbei und alle mussten um 23:00 Uhr auf ihrem Zimmer sein.

Meiner Meinung nach gingen die Tage echt schnell vorbei. Während des Camps sind wir auch nach New York City gefahren, was echt ein tolles Erlebnis war und mich zu dem Entschluss geführt hat, dass ich auf jeden Fall wieder kommen muss !!!

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Auslandsjahr - Wie geht das? Tipps von Ronja

Habt ihr schon mal überlegt ein Jahr oder ein Semster im Ausland zu verbringen? 
Der allererste Schritt dabei ist die Bewerbung. Leider ist sehr viel Papierkram nötig, bevor es dann endlich losgeht. Hier möchte ich euch etwas über den Bewerbungsprozess erzählen.

Auslandsjahr - Wie geht das? Tipps von Ronja

Habt ihr schon mal überlegt ein Jahr oder ein Semster im Ausland zu verbringen? 
Der allererste Schritt dabei ist die Bewerbung. Leider ist sehr viel Papierkram nötig, bevor es dann endlich losgeht. Hier möchte ich euch etwas über den Bewerbungsprozess erzählen.

Am einfachsten ist es, einen Austausch über eine Organisation zu machen.
Dies hat vielerlei Gründe: einerseits hat die Organisation meist viel Erfahrung mit der Vorbereitung eines Austauschs und bietet unter anderem auch Vorbereitungsseminare und Touren vor und während des Auslandsaufenthaltes an. Dies ist hilfreich dadurch, dass man schnell andere Leute kennenlernt, die in der gleichen Situation sind, wie man selber und mit denen man die ganze Zeit über Kontakt halten kann. Eine Organisation hat außerdem immer Betreuer und Betreuerinnen, die in der Nähe der Austauschschülerin wohnen und die Veranstaltungen für alle Austauschschül*innen der Region organisieren und Ansprechpartner bei Fragen und Problemen sind. Als erstes sucht man sich am besten also die Organisation aus, mit der man den Austausch machen möchte und bewirbt sich entweder schriftlich oder online. Es gibt mehrere Anbieter, schaut euch selbst mal im Netz um.

Normalerweise wird man danach auf ein Bewerbungsgespräch in dem nächsten Büro der Organisation eingeladen.
Bei mir wurden die Austauschschüler*innen in einen anderen Rum gebracht und ein paar Betreuer haben den Eltern dann versicherungstechnische und finanzielle Informationen gegeben.

Den Austauschschüler*innen wurden dann in einer größeren Gruppe Fragen gestellt, wie zum Beispiel wo man hin möchte und warum. Was man in bestimmten Situationen des Austauschs machen würde, also zum Beispiel beim Streit mit der Gastschwester, bei Heimweh oder anderem. 
Das ganze fand auf Englisch statt.
Zwischendurch wurde dann immer ein einzelner zum Einzelinterview herausgenommen, und man musste wieder Fragen beantworten, wie z.B. welche Hobbys man hat, was man in dem anderen Land gerne ausprobieren würde etc.. Zum Schluss sollte jedee und jeder seiner zukünftigen Gastfamilie noch einen Brief schreiben.

Ein paar Wochen später hat sich meine Organisation bei mir gemeldet und mir die Zusage für den Auslandsaufenthalt gegeben. 

Daraufhin musste ich die detailliertere Bewerbung fertig stellen mit Bildern, Zeugnissen, Empfehlungsschreiben meiner Lehrer*innen, dem Arztzeugnis, Schilderung meines Alltags, meiner Hobbys, meiner Stärken und Schwächen usw.. 
Zudem muss man noch sein Visum beantragen, dazu aber in einem anderen Text mehr.. 

Hat man seine Bewerbungsunterlagen fertig, sucht die Organisation nach der passenden Gastfamilie und einer Schule für die/den Austauschschüler*in.
Dies kann Wochen, aber auch Monate dauern..
Sobald alles endgültig ist, wird man von der Austauschorganisation benachrichtigt und kann Kontakt zu seiner Gastfamilie aufnehmen. 

Ich hoffe ihr könnt euch jetzt etwas besser vorstellen, wie so ein Bewerbungsprozess abläuft.

Ronja

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Finanzieller Zuschuss für den High School Aufenthalt in die USA

Wer sich schon einmal mit dem Thema eines Auslandaufenthaltes in die USA beschäftigt hat, wird festgestellt haben, dass es relativ kostspielig ist, so etwas zu machen.

Finanzieller Zuschuss für den High School Aufenthalt in die USA

Wer sich schon einmal mit dem Thema eines Auslandaufenthaltes in die USA beschäftigt hat, wird festgestellt haben, dass es relativ kostspielig ist, so etwas zu machen.


Um so etwas trotzdem zu ermöglichen, selbst wenn die Eltern die Kosten nicht ganz alleine tragen können gibt es ein sogenanntes Schüler- Bafög, welches man beantragen kann.
Laut dem Deutschen Fachverband High School (DFH) beträgt die Förderung maximal 504 Euro pro Monat sowie ein Reisekostenzuschuss von 1000 Euro.
Wenn ihr mehr Informationen dazu haben möchtet, könnt ihr beim DFH ein kostenloses Infoblatt anfordern (Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Auf der Website, könnt ihr euch auch über die Unterstützungsmöglichkeiten für andere Länder informieren.
Der Verband, welcher ein Zusammenschluss von zwölf Austauschorganisationen ist, verbigt jährlich zwölf Vollstipendien im Gesamtwert von 120 000 Euro.

Dafür könnt ihr euch ab Mitte Mai 2017 bewerben.
Website: www.dfh.org/de/bafoeg.html

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