Mädchen - Landkreis Stade

Ankunft im Vorbereitungscamp und die erste Nacht

Als wir nachts im Camp,welches an einem College stattfand angekommen sind, waren alle sehr müde und erschöpft von der Reise. Nachdem wir aus dem Bus gestiegen sind wurden uns in einem Gebäude die Zimmer zugeteilt und wir bekamen ein T-Shirt mit dem Namen und dem Maskottchen unserer Schule drauf.

Insgesamt wurden wir auf vier „Schulen“ aufgeteilt: Washington, Madison, Grant und Polk. 
Meine hieß Washington und ich war in der „Klasse“ Washington North. Unser Maskottchen war ein Wolf. 
Außer dem Shirt bekamen wir die Zimmerschlüssel und eine Karte für die Cafeteria, die wir immer mitnehmen mussten um unser Essen zu bekommen, eine Mappe mit einem Plan für die 10 Tage, einen Guide mit wichtigen Informationen über unseren Aufenthalt im Camp, einer Karte des Universitätscampus und einem allgemeinen Plan des Tagesablaufs. Zu guter Letzt bekamen wir noch ein Lunchpaket mit einer Flasche Wasser, einem Wrap, Chips und einem Apfel. Zum der Zeit war es circa 4 Uhr nachts an der Ostküste aber einige von uns hatten seit Stunden nichts gegessen. 

Darauf wurde ich von einem der Ambassadors zu meinem Zimmer geführt und mir wurden die Waschräume gezeigt. 
Meine „Roommate“ also meine Zimmergenossin aus Schweden war schon da und ist aufgewacht, als ich ins Zimmer gekommen bin. Wir haben uns kurz einander vorgestellt und sie war mir von Anfang an sympatisch. Da wir aber beide müde waren, habe ich nur kurz mein Bett bezogen und mich bettfertig gemacht und bin schlafen gegangen.

In der ersten Nacht habe ich unruhig und wenig geschlafen. Alles war ungewohnt und irgendwie fremd. Um ca. 6:30 Uhr morgens bin ich aufgewacht. meine Zimmergenossin (Roommate) und ich hatten uns für um 7:30 Uhr zu Frühstück verabredet. Als ich aufwachte, wollte ich noch nicht aufstehen. Ich habe mich plötzlich extrem komisch gefühlt. Ich verstand nicht so wirklich warum, weil ich am Abend davor überglücklich eingeschlafen bin. Ich dachte daran, dass es echt unheimlich ist, seine Familie und Freunde für ein Jahr nicht zu sehen. Im Camp kannte ich bisher ja noch fast gar keinen. Ich realisierte, dass ich alleine war. Alleine, in einem fremden Land mit Leuten aus der ganzen Welt….

Das war das erste Mal, dass ich dachte: „Oh man, was habe ich mir nur dabei gedacht ein Auslandsjahr zu machen. Das ist echt krank.“ Alle anderen im Camp schienen gestern so selbstbewusst und positiv zu sein und ich fing schon am ersten Morgen an an mir zu zweifeln. Ich brauchte jemanden zum reden obwohl es mir peinlich war, dass ich mich so fühlte und Angst hatte…

Ich beschloss meine Roommate zu wecken, auch wenn ich mich dabei irgendwie schlecht gefühlt habe aber ich hatte das Gefühl ich müsste irgendwas machen. Ich habe ihr erzählt, wie ich mich fühle und sie hatte Verständnis dafür. Wir haben uns gegenseitig von unserem Zuhause erzählt und letzten Endes hat sie mir erzählt, dass es ihr genauso ginge wie mir. Unser Gespräch endete damit, dass wir beide am Lachen waren und wir uns entschlossen haben, positiv zu bleiben und uns darauf zu konzentrieren, dass unsere Auslandsjahr nun endlich angefangen hat…

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Auslandsjahr - Wie geht das? Tipps von Ronja

Habt ihr schon mal überlegt ein Jahr oder ein Semster im Ausland zu verbringen? 
Der allererste Schritt dabei ist die Bewerbung. Leider ist sehr viel Papierkram nötig, bevor es dann endlich losgeht. Hier möchte ich euch etwas über den Bewerbungsprozess erzählen.

Auslandsjahr - Wie geht das? Tipps von Ronja

Habt ihr schon mal überlegt ein Jahr oder ein Semster im Ausland zu verbringen? 
Der allererste Schritt dabei ist die Bewerbung. Leider ist sehr viel Papierkram nötig, bevor es dann endlich losgeht. Hier möchte ich euch etwas über den Bewerbungsprozess erzählen.

Am einfachsten ist es, einen Austausch über eine Organisation zu machen.
Dies hat vielerlei Gründe: einerseits hat die Organisation meist viel Erfahrung mit der Vorbereitung eines Austauschs und bietet unter anderem auch Vorbereitungsseminare und Touren vor und während des Auslandsaufenthaltes an. Dies ist hilfreich dadurch, dass man schnell andere Leute kennenlernt, die in der gleichen Situation sind, wie man selber und mit denen man die ganze Zeit über Kontakt halten kann. Eine Organisation hat außerdem immer Betreuer und Betreuerinnen, die in der Nähe der Austauschschülerin wohnen und die Veranstaltungen für alle Austauschschül*innen der Region organisieren und Ansprechpartner bei Fragen und Problemen sind. Als erstes sucht man sich am besten also die Organisation aus, mit der man den Austausch machen möchte und bewirbt sich entweder schriftlich oder online. Es gibt mehrere Anbieter, schaut euch selbst mal im Netz um.

Normalerweise wird man danach auf ein Bewerbungsgespräch in dem nächsten Büro der Organisation eingeladen.
Bei mir wurden die Austauschschüler*innen in einen anderen Rum gebracht und ein paar Betreuer haben den Eltern dann versicherungstechnische und finanzielle Informationen gegeben.

Den Austauschschüler*innen wurden dann in einer größeren Gruppe Fragen gestellt, wie zum Beispiel wo man hin möchte und warum. Was man in bestimmten Situationen des Austauschs machen würde, also zum Beispiel beim Streit mit der Gastschwester, bei Heimweh oder anderem. 
Das ganze fand auf Englisch statt.
Zwischendurch wurde dann immer ein einzelner zum Einzelinterview herausgenommen, und man musste wieder Fragen beantworten, wie z.B. welche Hobbys man hat, was man in dem anderen Land gerne ausprobieren würde etc.. Zum Schluss sollte jedee und jeder seiner zukünftigen Gastfamilie noch einen Brief schreiben.

Ein paar Wochen später hat sich meine Organisation bei mir gemeldet und mir die Zusage für den Auslandsaufenthalt gegeben. 

Daraufhin musste ich die detailliertere Bewerbung fertig stellen mit Bildern, Zeugnissen, Empfehlungsschreiben meiner Lehrer*innen, dem Arztzeugnis, Schilderung meines Alltags, meiner Hobbys, meiner Stärken und Schwächen usw.. 
Zudem muss man noch sein Visum beantragen, dazu aber in einem anderen Text mehr.. 

Hat man seine Bewerbungsunterlagen fertig, sucht die Organisation nach der passenden Gastfamilie und einer Schule für die/den Austauschschüler*in.
Dies kann Wochen, aber auch Monate dauern..
Sobald alles endgültig ist, wird man von der Austauschorganisation benachrichtigt und kann Kontakt zu seiner Gastfamilie aufnehmen. 

Ich hoffe ihr könnt euch jetzt etwas besser vorstellen, wie so ein Bewerbungsprozess abläuft.

Ronja

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Finanzieller Zuschuss für den High School Aufenthalt in die USA

Wer sich schon einmal mit dem Thema eines Auslandaufenthaltes in die USA beschäftigt hat, wird festgestellt haben, dass es relativ kostspielig ist, so etwas zu machen.

Finanzieller Zuschuss für den High School Aufenthalt in die USA

Wer sich schon einmal mit dem Thema eines Auslandaufenthaltes in die USA beschäftigt hat, wird festgestellt haben, dass es relativ kostspielig ist, so etwas zu machen.


Um so etwas trotzdem zu ermöglichen, selbst wenn die Eltern die Kosten nicht ganz alleine tragen können gibt es ein sogenanntes Schüler- Bafög, welches man beantragen kann.
Laut dem Deutschen Fachverband High School (DFH) beträgt die Förderung maximal 504 Euro pro Monat sowie ein Reisekostenzuschuss von 1000 Euro.
Wenn ihr mehr Informationen dazu haben möchtet, könnt ihr beim DFH ein kostenloses Infoblatt anfordern (Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Auf der Website, könnt ihr euch auch über die Unterstützungsmöglichkeiten für andere Länder informieren.
Der Verband, welcher ein Zusammenschluss von zwölf Austauschorganisationen ist, verbigt jährlich zwölf Vollstipendien im Gesamtwert von 120 000 Euro.

Dafür könnt ihr euch ab Mitte Mai 2017 bewerben.
Website: www.dfh.org/de/bafoeg.html

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